Bilderbücher – Hunde, Katzen und Bauernhöfe

In diesem wirklich schön gemachten Bilderbuch – Bilder Suchen – Wörter finden von Sybille Brauer – erzählen die Bilder ganze Geschichten. Hier gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken und man kann seinem Kind viele lustige Abhängigkeiten erklären. Auf jeder Seite sind allerdings auch die Katze und der Hund der Familie dabei. Und natürlich sind die beiden auch im Supermarkt, im Bad, auf dem Spielplatz und am Strand. Also überall da, wo die Tiere eben NICHT hindürfen. Und wie erklärt man das später dem Kind? Im Buch ist alles erlaubt, die Realität sieht leider anders aus 🙁 da muss der Hund ständig im Auto bleiben oder ganz zu Hause, weil er weder an den Strand, noch in den Supermarkt und auch nicht auf dem Spielplatz darf. Das war das harmlose Beispiel einer gewissen Diskrepanz zwischen Bilderbuch  und Wirklichkeit. Es folgt, das weniger harmlose:

Allgemein handeln alle Bilderbücher irgendwie immer von Tieren und vom Bauernhof. Ja gibt’s denn kein anderes Thema? Sie handeln von glücklich lebenden Tieren auf dem Bauernhof – die wir später schlachten und essen. Wie krank ist das denn? Hauptthema von Bilderbüchern sind glücklich lebende Tiere auf dem Bauernhof während in unserer wirklichen Gesellschaft das genaue Gegenteil passiert. Wann erfährt das Kind die Realität, wie und wo die Tiere, die die meisten essen, wirklich leben? Wie qualvoll die meistens dahinvegetieren? Ich frage mich dann immer, müsste nicht jede Mutter spätestens jetzt die Verlogenheit unserer Gesellschaft erkennen und entweder Veganer werden oder nur noch Tierprodukte von Bauernhöfen essen, wo die Tiere tatsächlich ein angenehmes Leben führen? Z.B. vom Bauckhof. Wie bringen Mütter ihren Kindern bei, WAS sie da eigentlich essen? Die meisten sagen es einfach nie. Mein Kind bekommt das von Anfang an gesagt, und darf dann selbst entscheiden, was es ist.

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