Tag 16 in China – Kaifeng

Donnerstag, 7.4. – Tag 16 – Kaifeng
Wir haben einen wunderbaren Tag in Kaifeng verbracht. Ich habe viele Videoaufnahmen gemacht. Wir sind 6.30 Uhr mit dem Bus los, also war zum Glück kein Morgentraining. Jeder bekam 2 Eier, eine Art Brot, welches total lecker war, eine Flasche Wasser und einen Mangodrink, den ich noch nicht probiert habe. Der Bus war total gut für chinesische Verhältnisse. Richtig weiche Sitze und einen Videoschirm, auf dem wir uns dann Filme auf chinesisch anschauten. Ich hatte 2 Sitze für mich. Die Fahrt ging 2.5 Stunden.
Trinken sollte man während der Fahrt besser nichts, denn Toilettenstopp gibt’s nicht.

Dann sind wir in diese Tempelanlage hinein gegangen, keine Ahnung wie die hieß. Es ist wohl die „alte“ Stadt Kaifeng, wie sie früher war. Da waren dann auch verkleidete Menschen und Leute, die chinesische Schriftzeichen malten. Das ganze ging einmal um den See rum.
Es gab auch schöne gemalte lang runterhängende Bilder zu kaufen. Ich entschied mich für eines, was mir auf Anhieb total gefiel und kaufte es für 50 Yuan.

Das Beste war das Mittagessen danach. Ein großer runder Tisch mit einer Drehplatte in der Mitte, da wurde dann immer mehr aufgetragen. Während die Dinge am Anfang noch eklig waren, wurde es dann aber immer besser. Am leckersten fand ich die beiden Suppen, die die anderen teilweise gar nicht probiert hatten.

Dann besuchten wir noch eine Art Park, wo es Kung-Fu-Shows, bzw. mehr Theaterstücke mit ein paar Stunteinlagen gab und sonst noch Karussels, aber das meiste war geschlossen. Das lustigste waren ein paar spezielle Hänge-Brücken, wo man drüber balancieren konnte. Ich hatte das Gefühl, dass ich mehr Gleichgewichtssinn als unser Shifu habe…
 
Die Leute haben wie verrückt Fotos geschossen und gepost. Unser Shifu ist ja schon Posen-mach-süchtig. Also irgendwann sinds doch echt auch mal genug Fotos. Ich hab da nicht wirklich mitmachen wollen, aber zumindest ein paar Fotos habe ich dann doch.

Dann ging es noch in eine weitere Tempel- oder Klosteranlage, wo echte Mönche rumliefen. Dort waren so Tempel, wo die Leute sich dann auch ständig verbeugten, und niederknieten. 
Es ist dann aber auch wieder komisch, wenn die Mönche dann Souvenirs an die Touristen verkaufen. Ich kaufte auf gut Glück eine schön aussehende CD mit Buddha-Musik. Für 35 Yuan kann man nicht viel falsch machen. Laoshe fragt mich, wie viel die gekostet hat. „San Shi Wu“ brachte ich korrekt hervor, und bekomme Lob.

Vor der Rückfahrt hielten wir nochmal auf Wunsch der anderen bei Mc Donalds, wo die Leute sich das Zeugs reinzogen als würden sie nie wieder was zu essen bekommen. Ich begnügte mich mit einem einzelnen Hamburger, der diesmal aber besser schmeckte.
Um halb 9 abends zurück gekommen. Zu meiner Überraschung hing die Flow-Flag an unserer Tür. A. hat sich alle Mühe gegeben und unsere beiden Betten perfekt gefaltet und den Rest aufgeräumt.

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